Ein Lehmhüttchen ...

Unser Gästehaus ist am “zerfliessen”: Das Grasdach ist undicht und der Regen läuft in die Lehmwände rein und löst diese auf . Brian hat mir schon letztes Jahr gesagt, es brauche einen neuen Dachstock, denn der jetzige ist über die Jahre zu flach geworden, d.h. dass das Wasser nicht mehr so gut abfliesst. Aber gestern haben Maurice und ich das ganze mal angeschaut und ich glaube, wir müssen ein neues Gästehaus bauen, das jetzige ist nicht mehr zu retten. Dort wo der Lehm weggespült ist, dort kann man die Bambuskonstruktion darunter sehen und leider: die Termiten habe auch diese ausgehöhlt. Nun brauchen wir Ratschläge, denn es gibt ja verschiedene Möglichkeiten: Wir reissen es ab und lassen wieder ein Lehm- und Grasdachhüttchen bauen. Das geht aber nicht in der Regenzeit, dazu müssten wir bis ca. April warten – wo bringen wir in dieser Zeit Besuche unter? Oder: Wir bauen ein kleines Backsteinhäuschen (1 Zimmer) mit Blechdach. Das hat dann Null Charme, aber dafür habe ich nicht jedes Mal vor der Regenzeit die Angst, dass es undicht ist und vielleicht sogar zusammenfällt. Also versuchen wir jetzt möglichst viele „Experten“ zu befragen und wie die Geschichte weitergeht, das werde ich Euch berichten.

2 Kommentare 30.10.17 09:34, kommentieren

Tankrevision ...

Aus unseren Wasserhähnen kam das Wasser zunehmend bräunlich. Das ist nicht weiter schlimm, aber etwas störend fürs Auge. Schon lange war ich „im Gespräch“ mit Brian vom TCM wegen einer Tankreinigung. Nun, nach etwa 2 Jahren immer mal wieder daran erinnern und den Gedanken Fuss fassen lassen ist dieser Auftrag in die Planung des TCM eingeflossen: Heute Samstagmorgen um 6 wollten die Jungs das Projekt an die Hand nehmen. Maurice und ich waren sehr früh auf, da wir nicht wussten, wie lange wir kein fliessendes Wasser haben würden: also noch duschen und Haare waschen, alle Kübel, auch die von Mulele ausgeorgten, mit Wasser füllen und ausgiebig den Garten giessen. Tatsächlich schlichen sich die TCM’ler so um 6.15 langsam an und dann gings auch schon los. Unser Tank steht am Rande des Fussballplatzes der Kirchgemeinde, so zwischen TCM und unserem Haus auf einem hohen Backsteinturm. Darüber sind die Solarpanelen für die Wasserpumpe installiert. Trotz intensivem Wasserverbrauch gestern Abend und heute Morgen war noch Wasser im Tank, das ausgelassen werden musste. Dann konnte man die Schlammschicht im Tankinneren gut erkennen: Lehrling Abel, ein offensichtlich furchtloser junger Mann, ist dann in den Tank gestiegen Maurice, der Fotograph, und Martin haben Abel (Foto Mitte, man sieht nur seine Hand) moralisch gut unterstützt. Brian und ich haben derweil von unten gute Ratschläge erteilt. Dann ist der coole Samuel hochgestiegen. Seine Aufgabe bestand im Ausleeren des Schlammes aus dem Kübel, den Abel ihm immer wieder aus dem Tank heraus übergeben hat. Samuel nimmt seine Aufgabe ernst und hat mit viel Schwung und Enthusiasmus den Schlamm rundherum verteilt Danach wurden die Tankwände und der Boden mit Wasser und Bürste gereinigt. Dann blieb nur noch die Pumpe zum Abspülen und voilà: wir haben wieder sauberes Wasser. Gut gemacht Jungs! Was jetzt noch fehlt ist das Säubern der Leitungen. Brian hat es für November versprochen – wir werden sehen, Fortsetzung folgt!

14.10.17 14:16, kommentieren