Eigentlich ist immer etwas kaputt ...

Gemütlicher Sonntagnachmittag in Mpanshya: Maurice und ich wollen einen neuen Spülkasten im Gäste-WC installieren, da das Innenleben des alten Spülkastens verrottet und unrettbar war. Maurice hat in Lusaka für 420 Kwacha (etwa 40 CHF) einen neuen Spülkasten gekauft. Also das wollte er jedenfalls. Als er nach Bezahlung diesen bei der Warenabgabe in Empfang nahm, war die Kartonschachtel sehr gross und schwer. Es waren drin: 1 Kloschüssel, ein WC-Sitz und eben der Spülkasten. WC-Sitz und Kloschüssel werden wir weiter verkaufen, das ist kein Problem. Frohgemut machten wir uns an die Arbeit: Maurice hat das Rohr zurechtgesägt und ich habe versucht, die Gebrauchsanweisung zu verstehen. Beim weiteren Zusammensetzen ging’s an einem Ende des Rohrs nicht weiter – wir fanden einfach die Lösung nicht und die Anweisung war lückenhaft. Schlussendlich fanden wir heraus, dass das Rohr an einem Ende einen anderen Durchmesser hatte als am anderen. Und natürlich! Hat Maurice das falsche Ende abgesägt. Glücklicherweise hatten wir noch das Rohr von alten Spülkasten (das an beiden Enden den gleichen Durchmesser hat, und zwar den Richtigen!) und somit hat Maurice, etwas weniger fröhlich, das zweite Rohr abgesägt: Nach weiteren, diesmal erfolgreicheren Zusammensetzkünsten ging’s ans Bohren der Löcher für die Verschraubung in der Wand (natürlich haben die alten Löcher nicht gepasst!). Und, wer sagt’s denn, am Schluss hing der neue Spülkasten, und er funktioniert sogar (jedenfalls jetzt gerade!). Er sieht auf dem Foto schief aus, aber das liegt nur an der Perspektive: im Wirklichkeit hängt er (fast) ganz gerade! All die Gäste, die wir dieses Jahr erwarten, dürfen sich also freuen!

25.2.18 16:37

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